Dein Debug Log zeigt, dass Pi-hole soweit ordnungsgemäß läuft.
Allerdings hat der Hostrechner nur link-lokale IPv6-Konnektivität, d.h. entgegen Deiner obigen Angaben hat eth0
laut Debug Log nur eine LLA-IPv6 (aus dem Bereich fe80::/10
):
*** [ DIAGNOSING ]: Network interfaces and addresses
2: eth0: <BROADCAST,MULTICAST,UP,LOWER_UP> mtu 1500 qdisc mq state UP group default qlen 1000
inet 192.168.47.3/24 brd 192.168.47.255 scope global eth0
valid_lft forever preferred_lft forever
inet6 fe80::<redacted>a4/64 scope link
valid_lft forever preferred_lft forever
Das ist schlüssig zu Deinem Bildschirmfoto, das zeigt, dass Dein Heimnetz öffentliche DNS-Server nur über IPv4 erreichen kann.
Das wäre auch nicht weiter tragisch, da DNS-Server indifferent gegenüber dem Übertragungsptokoll sind, d.h. Dein Pi-hole bekommt DNS-Antworten ebensogut über IPv4 wie über IPv6.
Rein aus DNS-Sicht ist damit zunächst einmal nichts zu beanstanden.
Weshalb Dein Host-Betriebssystem die IPv6-Adressen anscheinend mal so und mal so meldet, wäre eine Frage für das jeweilige BS.
Unabhängig davon würde ich persönlich die FritzBox so konfigurieren, dass sie überhaupt keine IPv6-Adresse als lokalen DNS-Server anbietet (siehe z.B. Unresolved ipv6 adress in my top list - #4 by Bucking_Horn). Das hat den Vorteil, dass Clients dann Pi-hole einheitlich nur über ihre leichter zuzuordnende IPv4-Adresse anfragen (statt über ihre potentiell vielen unterschiedlichen, sich regelmässig ändernden IPv6-Adressen).