Hallo,
bei mir läuft Pi-Hole auf einem Raspberry Pi3.
Die Logs werden im Verzeichnis /var/log abgelegt. Mit meinen bescheidenen Linuxkenntnissen sollte das auf der SD-Karte sein.
Ich habe jetzt mal nachgeschaut und in dem Verzeichnis wird durch die pihole.log und anderen Log-Dateien dauernd geschrieben.
Ist das ok, wenn die SD-Karte so belastet wird? Wenn nein, gibt es dafür eine Lösung?
rawr
May 19, 2017, 8:26pm
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Sofern du nicht zu viele Queries hast und es keine billig SD ist, sollte diese trotzdem 1-2 Jahre unter leichter Last halten.
DL6ER
May 19, 2017, 8:51pm
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Ich kann hier das Extrembeispiel beitragen:
Raspberry Pi Version 1 (B+)
fast 5 Jahre alt, zu mind. 80% ununterbrochen gelaufen in der Zeit
immer noch die allererste SD-Karte (eine NoName-Karte vom Flohmarkt, die bereits zuvor in einer Digitalkamera verwendet wurde)
seit mind. 2 Jahren im 24/7 Einsatz als DNS-Server mit ca. 15.000 Queries/Tag
Funktioniert immer noch und ich bin guter Dinge, dass es mir auch weiterhin gute Dienste leisten wird.
Weitere Details:
ich habe keine künstlichen lebensverlängernden Maßnahmen ergriffen (weder Hardware (Kühlkörper) noch Software (log2ram u.A.))
neben Pi-hole läuft dort ein OpenVPN Server, jedoch sonst nichts
Danke für die Einschätzung und das gut nachvollziehbare Beispiel.
Auf meinem Raspberry läuft nur Pi-Hole und es sind ca. 15.000 bis 20.000 Queries pro Tag. Im Grunde langweilt er sich zu Tode.
Ich werde es dann so lassen und mal schauen wie lange die SD-Karte (Sandisk Ultra 16GB) so mitmacht.