Pi-Hole auf Raspberry | Logverzeichnis auf SD-Karte

Hallo,

bei mir läuft Pi-Hole auf einem Raspberry Pi3.

Die Logs werden im Verzeichnis /var/log abgelegt. Mit meinen bescheidenen Linuxkenntnissen sollte das auf der SD-Karte sein.

Ich habe jetzt mal nachgeschaut und in dem Verzeichnis wird durch die pihole.log und anderen Log-Dateien dauernd geschrieben.

Ist das ok, wenn die SD-Karte so belastet wird? Wenn nein, gibt es dafür eine Lösung?

Sofern du nicht zu viele Queries hast und es keine billig SD ist, sollte diese trotzdem 1-2 Jahre unter leichter Last halten.

Ich kann hier das Extrembeispiel beitragen:

  • Raspberry Pi Version 1 (B+)
  • fast 5 Jahre alt, zu mind. 80% ununterbrochen gelaufen in der Zeit
  • immer noch die allererste SD-Karte (eine NoName-Karte vom Flohmarkt, die bereits zuvor in einer Digitalkamera verwendet wurde)
  • seit mind. 2 Jahren im 24/7 Einsatz als DNS-Server mit ca. 15.000 Queries/Tag

Funktioniert immer noch und ich bin guter Dinge, dass es mir auch weiterhin gute Dienste leisten wird.

Weitere Details:

  • ich habe keine künstlichen lebensverlängernden Maßnahmen ergriffen (weder Hardware (Kühlkörper) noch Software (log2ram u.A.))
  • neben Pi-hole läuft dort ein OpenVPN Server, jedoch sonst nichts

Danke für die Einschätzung und das gut nachvollziehbare Beispiel.
Auf meinem Raspberry läuft nur Pi-Hole und es sind ca. 15.000 bis 20.000 Queries pro Tag. Im Grunde langweilt er sich zu Tode. :wink:

Ich werde es dann so lassen und mal schauen wie lange die SD-Karte (Sandisk Ultra 16GB) so mitmacht. :slight_smile: